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Versetaler Angelsportverein e.V.
Werdohl - Bärenstein
gegründet im Januar 1936



Mitglied des Verbandes Deutscher Sportfischer e.V. (Hamburg) und Mitglied des Landesverbandes Westfalen-Lippe im V.D.S.F.

Vereinssatzung

§ 1:

Der Versetaler Angelsportverein e.V. mit Sitz in Werdohl-Bärenstein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Ausübung und Förderung der Sportfischerei. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Hege und Pflege des Fischbestandes in den heimatlichen Gewässern nach angelsport-lichen und gemeinnützigen Grundsätzen, sowie durch den sportfreundlichen Zusammenschluss der Mitglieder auf überparteilicher Grundlage.

§ 2

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 4

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen des Vereins zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.

§ 6

Geschäftsjahr ist das laufende Kalenderjahr.

§ 7

(1) Die Verwaltungsorgane bestehen aus:
a ) Dem Vorstand
b ) Der Mitgliederversammlung
(2) Der Vorstand besteht aus dem:
a ) Vorsitzenden,
b ) stellvertretenden Vorsitzenden,
c ) Geschäftsführer,
d ) Kassenwart,
e ) Jugendwart,
f ) 2. Jugendwart,
g ) Gewässerwart,
h) Sportwart,
i) Hüttenwart.
(3) Die Bestellung des Vorstandes erfolgt durch Beschluß der Mitgliederversammlung unter jederzeitigem
Widerruf bei wichtigem Grund. Ein solcher Grund ist insbesondere grobe Pflichtverletzung der Vorstands-pflichten.

§ 8

(1)
Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Er kann für die Wahrnehmung der Vereinsinteressen vor Gericht einen geeigneten Vertreter beauftragen. Als Vorstand im Sinne des § 26 BGB gelten der Vorsitzende, der Geschäftsführer und der Kassenwart. Der Vorstand ist ermächtigt, Rechte, insbesondere Ansprüche zivilrechtlicher und öffentlich-rechtlicher Art, die auf Grund der Vereinszugehörigkeit den Mitgliedern unmittelbar zustehen oder in Zukunft erwachsen werden - wie z.B. aus Verunreinigungen von Gewässern, Fischsterben oder Behinderung bei der Ausübung des Fischfangs - im eigenen Namen ge-richtlich oder außergerichtlich geltend zu machen. Die Kosten einer evtl. Rechtsverfolgung trägt der Verein.

(2)
Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, die zwischen den Versammlungen liegen, im Rahmen einer Geschäftsordnung.

(3)
Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll anzufertigen.

(4)
Mitglieder des Vorstandes und für den Verein in sonstiger Weise ehrenamtlich Tätige können eine Erstattung ihrer Kosten und eine angemessene Entschädigung für Zeit- und Arbeitsaufwand erhalten. Einzelheiten werden durch den Vorstand bzw. durch die Geschäftsordnung festgelegt.

§ 9

(1)
Mitgliederversammlungen werden vom 1. Vorsitzenden oder auf Antrag von mindestens 3 Vorstandsmitgliedern einberufen, an die dem Verein bekannten Mitgliedsadressen. E-Mail sind erlaubt. Es muss im Geschäftsjahr mindestens 1 Versammlung stattfinden.
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(2)
Bei den Abstimmungen in den Jahres- und Mitgliederversammlungen hat jedes volljährige Mitglied eine Stimme.

(3)
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen.

§ 10

In der Mitgliederversammlung werden Jahres- und Kassenbericht erstattet, die Entlastung für den Vorstand eingeholt und der Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr bekannt gegeben. Die Versammlung hat zwei Rechnungsprüfer zu wählen, die nicht Mitglieder des Vorstandes sein dürfen. Alle zwei Jahre wird unter der Leitung eines zu wählenden Mitgliedes eine Vorstandswahl durchgeführt.

§ 11

(1)
Die Einkünfte und das Vermögen des Vereins dürfen nur zu den in § 3 dieser Satzung genannten Zwecken aufgewendet werden.

(2)
Das Vermögen des Vereins ist, soweit es nicht verwendet wird, mündelsicher, zinstragend anzulegen.

§ 12
Mitgliedschaft
Jeder der unbescholten ist kann Mitglied des Vereins werden. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand durch Mehrheitsbeschluß. Nach der Aufnahme erhält das Mitglied den Sportfischerpass.
Jedes Mitglied zahlt eine Aufnahmegebühr und einen jährlichen Beitrag. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei. Die Höhe der Aufnahmegebühr und der jährlichen Beiträge wird durch die Jahreshauptversammlung festgesetzt. Die Aufnahmegebühr und der Jahresbeitrag sind erstmalig und sofort bei der Aufnahme zu entrichten. Die Jahresbeiträge sind jeweils im voraus bis spätestens 31. Dezember unaufgefordert zu entrichten.

§ 13

Mitglieder zwischen dem 10. und dem vollendeten 18. Lebensjahr sind Jungangler. Jungangler haben in der Versammlung kein Stimmrecht, unterliegen jedoch im Übrigen dieser Satzung.

§ 14

Die Mitgliedschaft wird durch:
(a) freiwilligen Austritt, oder
(b) Ausschluss
beendet.

§ 15

Der Austritt eines Mitgliedes wird durch die Geschäftsordnung geregelt.

§ 16

(1)
Der Ausschluss muss erfolgen, wenn ein Mitglied
a) wegen eines Verbrechens rechtskräftig verurteilt worden ist, oder diese Verurteilung dem Vorstand nach der Aufnahme bekannt wird,
b) wegen Fischfrevels gem. §§293 und 295 StGB rechtskräftig verurteilt worden ist.
Einfacher Fischfrevel
§ 293 StGB:

"Wer unter Verletzung fremden Fischereirechts fischt oder eine Sache, die dem Fischereirecht unterliegt, sich aneignet, beschädigt oder zerstört, wird mit Gefängnis bis zu 2 Jahren oder Geldstrafe bestraft. In besonders schweren Fällen ist auf Gefängnis nicht unter einem Monat zu erkennen. Ein besonders schwerer Fall liegt namentlich vor, wenn die Tat zur Nachtzeit, in der Schonzeit, durch Anwendung von Sprengstoffen oder schädlichen Stoffen begangen oder wenn der Fischbestand eines Gewässers durch den Fang von Fischen gefährdet wird, die das für die Ausübung des Fischfangs festgesetzte Mindestmaß noch nicht erreicht haben. Wer die Tat gewerbs- oder gewohnheitsmäßig begeht, wird mit Gefängnis nicht unter 3 Monaten bestraft."
Einziehungszwang
§ 295 StGB: " Jagd- und Fischereigeräte, Hunde oder andere Tiere, die der Täter oder ein Teilnehmer zur Jagd oder Fischerei bei sich führt oder verwendet hat, sind einzuziehen, auch wenn sie keinem von ihnen gehören."

c) trotz Mahnung seinen Beitragsverpflichtungen bis zum 31.Dezember des vorangehenden Geschäftsjahres nicht nachgekommen ist.

Der Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied
a) wiederholt Anlass zu Streitigkeiten gegeben hat oder durch Wort und Tat Parteipolitik in den Verein trägt,
b) den vorübergehend entzogenen Erlaubnisschein zum Fischfang nicht pünktlich abliefert, oder
c) den Bestrebungen des Vereins bzw. des Verbandes zuwiderhandelt.
(3)Über Kündigung zur Unzeit (§ 15) und über Ausschluss entscheidet in allen Fällen der Vorstand (nach Anhörung des betreffenden Mitgliedes) durch Mehrheitsbeschluß und zwar im Falle des § 15 endgültig.
(4) In den Fällen von § 16,1 a-b ist mit Bekanntwerden der Verfehlung der Fischereierlaubnisschein durch den geschäftsführenden Vorstand vorläufig einzuziehen.


§ 17

Gegen den Ausschluss kann das Mitglied innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung der Entscheidung (§16,3) Einspruch erheben. Dieser ist eingehend zu begründen und beim Geschäftsführer einzureichen, der ihn dem Vorstand zur Entscheidung weiterreicht. Der Vorstand kann seine Entscheidung ändern. Ausgeschiedene und ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§ 18

Mitgliedsbeiträge werden durch die Geschäftsordnung geregelt.

§ 19

Mitglieder, die sich besonders um den Verein verdient gemacht haben, können von der Versammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 20

Satzungsänderungen, Satzungsneufassungen und Auflösung des Vereins müssen durch Beschluß einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Zu dem Beschluß ist eine Mehrheit von drei-viertel der erschienen Mitglieder erforderlich. Die Versammlung verfügt über das Vereinsvermögen und über die Art der Vermögensverteilung (siehe § 5).

§ 21

Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen diese Satzung können vom Vorstand mit Entzug des Fischereierlaubnisscheines für die Dauer bis zu einem Jahr geahndet werden. Der Vorstand entscheidet hier-über endgültig durch Mehrheitsbeschluß nach vorheriger Anhörung des betreffenden Mitgliedes.

§ 22
Bei allen Streitigkeiten aus der Satzung, der Mitglieder unter sich und über Maßnahmen des Vorstandes auf Grund dieser Satzung ist der ordentliche Rechtsweg ausgeschlossen. Zuständig allein hierfür ist der Vorstand.

§ 23

Diese Satzung tritt unter Aufhebung der bisherigen Satzung vom 16. Januar 1982 mit dem heutigen Tage in Kraft.


Werdohl-Bärenstein, den 16. Januar 1993



Der Vorstand


Satzung in der Fassung wie beschlossen und genehmigt in der Hauptversammlung vom 06.12.2008 gemäß Protokoll vom 10.07.2009.